Jugendbotschafter 2019


Helene N., Distrikt 111-BO, und Philippa S., Distrikt 111-BS (vlnr) haben gemeinsam nach einem Auslandsjahr in den USA die erste europäische Niederlassung der "Harvard College VISION" gegründet.

Die Organisation fördert mit Spenden die Augengesundheit in Ländern der Dritten Welt, sensibilisiert junge Menschen für gesundheitliche Probleme in aller Welt und fordert sie auf, selbst aktiv zu werden und zu helfen.

Nur ein Beispiel:
Erblindung z.B. durch "Grauen Star" (Katarakt) schließt bereits Kinder vom Schulbesuch und dem Erlernen eines Berufs aus - letztlich werden diese Menschen aus ihrem sozialen Umfeld ausgeschlossen, müssen betteln oder verhungern sogar.


Jugendbotschafter des Distrikts 111-SN:
(vlnr) Rouven G. begann sein ehrenamtliches Engagement mit einer Spendenaktion für die Mannheimer Kinderkrebsstation.
Inzwischen unterstützt er "FreeZone", ein Projekt zur Wiedereingliederung von Kindern und Jugendlichen, die auf die Straße leben.

Meryem Ö. organisiert gemeinsam mit Schülerinnen ihrer Klasse zum 70. Geburtstag des Grundgesetzes eine Informationsveranstaltung im Ehrenhof des Mannheimer Schlosses.

Hannh H. sammelt Geld zum (Wieder-)Aufbau von Schulen in Nepal - u.a. importiert sie als Geschäftsführerin der Schülerfirma Namaste Nepal sAG Buchen hochwertigen, fair gehandelten Kaffee aus Nepal und spendet die Gewinne für den Schulbau.
Ein 2. Projekt sind Nepal-Läufe (Volksläufe), die über Sponsorenverträge Spenden generieren. Beeindruckend ist die Teilnahme aller Altersgruppen aus Kindergarten bis hin zum Altersheim - ein Event für den ganzen Ort.


Die Teilnehmer im Distrikt 111-NH (Niedersachsen-Hannover) von links:
Nils P., Shania F. und Fin B.
Shania gewann den Wettbewerb mit der Vorstellung ihres Engagemnets als Mediatorin, die ihre Hilfe für Schüler/innen bei Konflikten erfolgreich anbietet und so häufig Streit oder gar körperliche Auseinandersetzungen vermeiden hilft.
Nils und Fin stellten ihre Tätigkeit bei der Freiwilligen Feuerwehr vor - was wären wir in vielen Gemeinden ohne dieses Engagement!


Emily Q. und Lena K. aus dem Distrikt 111-ON.
Lena leitet an ihrer Schule seit 2016 die "GOP" (Gruppe zur Organisation der Projektwoche).
Die Schülerinnen und Schüler der GOP planen jedes Jahr für ca. 750 Schüler eine Projektwoche, wobei die Schüler/innen jeweils aus 30-40 unterschiedlichen Projekten auswählen können, die von Lehrkräften oder Schüler/innen ab der 8. Klasse vorgeschlagen werden.
Ob Badminton, Selbstverteidigung, Kreativ- oder Sprachkurse, Yoga oder meditatives Schreiben - die Angebote sind sehr vielseitig - ein tolles Projekt.

Emily setzt sich für den Klimaschutz ein und unterstützt zusammen mit anderen Schüler/innen die Stiftung "Plant for the Planet", durch deren Wirken seit 2007 bereits mehr als 13,6 Milliarden (!) Bäume weltweit neu angepflanzt wurden. In Zusammenarbeit mit der Stiftung haben Emily und ihre Gruppe auch schon viele Bäume gepflanzt und vor allem auch jüngere Schüler an ihrer Schule für das Projekt begeistert.


Distrikt 111-N (Hamburg, Schleswig-Holstein) - von links: Sina W., Janet M., Tom K.
Tom engagiert sich seit seinem Abitur im Sommer 2018 bei "Hanseatic Help". Diese Organisation wurde 2015 gegründet als tausende Flüchtlinge in der Hansesatdt Hamburg ankamen und eine Basisversorgung ins Leben gerufen werden musste. Daraufhin entstand die damals größte Kleiderkammer der Bundesrepublik in den Messehallen. Hunderte Freiwillige sortierten, packten und verteilten alles, was die Flüchtlinge brauchten.
Auch heute und nach dem Umzug in die Große Elbstraße ist "Hanseatic Help" immer noch aktiv und unterstützt weltweit Hilfsorganisationen in Krisengebieten mit Sachspenden.

Janet und Sina besuchen die Olzeborchschule in Henstedt-Ulzburg und haben sich 2017 mit anderen Schüler/innen dem bundesweiten Projekt "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" angeschlossen.
Das Projekt versucht rassistische Vorurteile mit Begegnungen und Aufklärung zu beseitigen. Ihre Erfahrung zeigt, dass gemeinsame Sportveranstaltungen oder auch gemeinsames Essen von "exotischen" Speisen oft die Grenzen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion verschwinden lassen.


Malin P. aus Böbingen (Distrikt 111-SM) wurde durch einen Zeitungsbericht Ende 2015 inspiriert, eine Sozial-AG zur Unterstützung von jesidischen Flüchtlingen an ihrem Gymnasium zu gründen .
Seither besuchen die Teilnehmer der AG regelmäßig die Kinder der im Kloster der Franziskanerinnen, nehmen sie auf Ausflüge mit, kochen und spielen gemeinsam.
So lernen beide Seiten einander spielerisch kennen.
Malins Lieblingsspruch:
"Wenn viele kleine Menschen an vielen Orten viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern"
- selbst wenn es zunächst wie der berühmte Tropfen auf den heißen Stein aussieht.